
Am 28.2. besuchte uns die Grüne Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz und machte sich ein Bild von der geplanten Osttangente.
Vielen Dank an Ekin.
Allgemeine Themen, die in keine Kategorie fallen.

Am 28.2. besuchte uns die Grüne Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz und machte sich ein Bild von der geplanten Osttangente.
Vielen Dank an Ekin.
Wir wollten von allen Kandidatinnen und -kandidaten im Landkreis Aichach-Friedberg wissen, wie sie zur Osttangente und zur Mobilitätspolitik in der Region stehen. Wir schrieben deshalb alle Bewerberinnen und Bewerber an. Die Antworten werden hier wiedergegeben. Wir bedanken uns hiermit ganz herzlich bei allen, die uns Ihre Antworten schickten.
Nutzen Sie die Gelegenheit zu erfahren, wo ihre Kommunalpolitiker bei diesen wichtigen Themen stehen.
Drei Parteien, die sich im Rahmen des Kommunalwahlkampfes im Landkreis Aichach-Friedberg zur Wahl stellen sind Gründungsmitglieder im Aktionsbündnis Keine Osttangente AKO und damit aktive Unterstützer des Widerstandes gegen die Osttangente: Bündnis 90/Die Grünen, ödp und Unabhängige.
Keine Antworten erhielten wir von Josef Dußmann, Roland Eichmann und Mathias Stößlein.
Unsere Presseerklärung und Zusammenfassung finden sie hier.
Bündnis 90/Die Grünen
Lindauer, Stefan, Landratskandidat
Stamp, Egon, Bürgermeisterkandidat Friedberg
von Thienen, Petra, Bürgermeisterkandidatin Mering
CSU
Fleig, Florian, Bürgermeisterkandidat Friedberg
Luichtl, Helmut, BGürgermeisterkandidat Merching
Mayer, Florian, Bürgermeisterkandidat Mering, CSU
Metzger, Klaus, Dr., Landratskandidat
FDP
Böhm, Cornelia, Bürgermeisterkandidatin Friedberg
Freie Wähler
Hatzold, Johannes, Bürgermeisterkandidat Friedberg
Wecker, Josef, Bürgermeisterkandidat Schmiechen
ÖDP
von Tucher, Constanze, Kreisvorsitzende, für den Kreisverband
SPD
Hummel, Stefan, Bürgermeisterkandidat Mering
Santa, Andreas, Landratskandidat
Unabhängige
Eikelmann, Kariene, für den Kreisverband
Sonstige Parteien/Gruppierungen
Graser, Manfred, Bürgermeisterkandidat Pöttmes, Bürgerblock Pöttmes e.V.
Hartung, Mareike, Bürgermeisterkandidatin, Aktive Bürger Dasing
Wieja, Chantal, Bürgermeisterkandidatin Merching
Ich bin für die Osttangente, jedoch gegen die derzeitige Definition eines 4-spurigen Ausbaus. Hier sehe ich auch die lokale Politik in der Verantwortung, hiergegen vorzugehen und unnötigen Landverbrauch zu stoppen.
Da ich die sich aus diesem Projekt ergebenen Chancen für den Landkreissüden erkenne, habe ich mich nicht in der Vergangenheit dagegen eingesetzt. Ich unterstütze auch zu 100 % den Kreistagsbeschluss vom 09.03.2016, wonach sich der Kreis für eine flächensparende Verwirklichung auf Bestandsstraßen ausgesprochen hat und deutlich gemacht hat, dass dem Umwelt- und Klimaschutzgedanken Rechnung getragen werden muß.
Gerade für Friedberg sehe ich in den Abschnitten 1 und 2 die große Chance, Verkehr aus der Stadt zu bringen und auf die bestehende (!!!) A8 umzulenken, so dass eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden kann.
Das Radverkehrskonzept muß konsequent verwirklich und umgesetzt werden. Darüber hinaus muß es den Bürgern, egal ob in der Stadt oder im ländlichen Bereich, erleichtert werden, den ÖPNV zu benutzen bzw. unnötige Strecken mit dem Pkw vermeiden zu können.
Da es bereits eine zeitliche Staffelung gibt, möchte ich diese auch umsetzen und verwirklichen. Vordringlich zu bearbeiten ist hierbei sicherlich ein ganzheitliches Konzept von Radwegen und die damit verbundenen Grundstückserwerbe, um überall ein sicheres und komfortables Fahren mit dem Fahrrad zu ermöglichen.
Aus Friedberger Sicht muß alles dafür getan werden, dass die B300 auf die A8 verlagert wird. Darüber hinaus muß losgelöst von der Osttangente die Mobilität generell neu gedacht werden. Es muß beispielsweise der Schienenverkehr gefördert und der Umstieg auf denselben attraktiver gemacht werden. Auch müssen Pendlerparkplätze gebaut werden, um unnötige Fahrten mit dem Pkw zu vermeiden und die Bildung von Fahrgemeinschaften leichter erreichen zu können.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Emissionen möglichst gering gehalten werden (Lärmschutzwände, Flüsterasphalt, etc.). Darüber hinaus muß an die Tierwelt gedacht werden, wie beispielsweise Schutzzäune, Querungshilfen (Grünbrücken, Wildunterführungen, Amphibientunneln, etc.).
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