Einspruch D. N.

D. N.
Friedberg

An das

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Referat G12
Invalidenstr. 44
10115 Berlin

Friedberg, 30.03.16

BVWP 2030

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe gegen den Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 folgende Einwände:

Die Trassenführung im Friedberger Stadtgebiet, die für einen möglichen Verlauf in Frage käme, würde eine unzumutbare Belastung für die Bürger vor allem in Friedberg-West bedeuten. Eine autobahnähnlich Osttangente würde mehr Verkehr anziehen. Während die Lärmbelastung an der jetzigen AIC 25 in der Nacht deutlich abnimmt, wäre sie an einer Autobahn rund um die Uhr zu ertragen.

Das Naherholungsgebiet am Friedberger Baggersee und auch am Afrasee ist sowohl für Friedberg als auch für die angerenzenden Stadtteile von Augsburg (Lechhausen, Hochzoll) von großer Bedeutung. Sofern es überhaupt erhalten bliebe, wäre es doch in der Qualität massiv beeinträchtigt.

Gewerbe, die sich sonst auf vorhandenen Gewerbegebieten an der A8 ansiedelten, würden günstigere Angebote an der B17 südlich von Augsburg wählen. Die Osttangente würde also insgesamt mehr Verkehr zur Folge haben.

Zusammenfassend meine ich, dass die geplante Osttangente als einzigen Nutzen Gewerbegebiete im Lechfeld besser erschließen, dafür aber den Menschen in der Region Schaden zufügen würde.

Bitte halten Sie mich über das weitere Vorgehen auf dem Laufenden.

Bitte leiten Sie meine Einwände zur Stellungnahme auch an das Bundesumweltministerium weiter.

Mit freundlichen Grüßen

gez. D. N.

Hoffnung ist nicht die Erwartung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel, Club of Rome

Ein Gedanke zu „Einspruch D. N.“

  1. Hallo,

    es gibt immer eine Steigerung oder Verbesserung die für Menschen momentan vielleich besser ist, aber zu welchen Preis auf langer Sicht?
    Was wir verlernt habe ist, mit der Natur zu leben.
    Was ist, wenn wir alles verbaut und zugepflastert haben, was kommt dann?
    Wenn diese Straße kommt, dann werden weitere Gebiete verbaut und zugepflastert.
    Die Einwohner der umliegenden Dörfer haben kaum noch die Möglichkeit, eine Erholung in der Natur zu genießen.

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