Jahrzehnte lang war es ein Erfolgsmodell, in der Bundesrepublik Autobahnen zu schaffen und damit praktisch die individuelle Erreichbarkeit jedes Ortes von jedem Ort aus möglich zu machen. Wir haben den Staat zu asphaltiert ohne über den Erhalt der verschlissenen Verkehrsbauten oder gar über eine Veränderung des ehemaligen Erfolgsmodell nachzudenken. Das geht soweit, dass es jetzt einen immer stärkeren Widerstand gegen Neubau gibt, der sogar die dringend nötige Erweiterung der Bundesbahn behindert. Beispiel ist der Zulauf zum Brennertunnel: „Nicht noch einen weiteren Ausbau der Verkehrsträger im schon überlasteten Landschaftsgebiet!“ Aber das nutzt nichts. Die Staatsführung hat andauernden Neubau schon lange vorgeplant und sich somit festgelegt.
Damit ist klar, dass es nichts bringen kann, sich mit den Staatsbauämtern herumzuschlagen. Die machen das, was ihnen von der staatlichen Seite vorgegeben wird. Und machen es auch gern, denn das haben sie gelernt. Und sie werden sich auch nur ihrem Auftraggeber gegenüber rechtfertigen. Und der will solche Informationen, wie der zweifelnde Bürger sie gern hätte, auch nicht anfragen. Das würde ja gewisse Erkenntnisse bringen. Bloß nicht.
Ändern wird sich erst etwas, wenn die politischen Führungen selbst erkennen, dass sie in eine Falle geraten, wenn sie so weiter machen. Das zeigt sich bereits daran, dass zuviel Geld für den Neubau für Jahre voraus gebunden ist, während notwendige Gelder für zeitnahe Reparaturen oder für Weiterentwicklung der Bahn (aus dem 20ten Jahrhundert in die Zukunft) an allen Stellen fehlt.
allen Stellen fehlt.