AKO ist Unterstützer des Volksbegehrens gegen das Artensterben

Das von der ÖDP initiierte Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern -Rettet die Bienen“ wurde kürzlich zugelassen. Jetzt muss die nächste Hürde genommen werden, damit es zu einem Volksentscheid kommt. Zwischen dem 31. Januar und 13. Februar müssen sich mindestens 10% der Wahlberechtigten in ihrem Rathaus in die ausliegenden Listen eintragen. „Die Osttangente wird mitten durch das Lechtal führen und hier zu weiterem Verlust der Artenvielfalt und zur Beeinträchtigung der Naturschutzgebiete im Osten von Augsburg führen“, so Gudrun Richter, Sprecherin des Aktionsbündnisses. „Wir müssen unsere Heimat vor der Zerstörungskraft einer fehlgeleiteten Verkehrspolitik schützen, die sich dem strukturellen Wandel verweigert und glaubt, die Herausforderungen der Zukunft mit Konzepten von gestern, mit noch mehr Straßen und Autos zu lösen“ ergänzt der Biologe Wolfhard von Thienen. Aus diesem Grunde wehrt sich das Aktionsbündnis gegen den Bau dieser autobahnähnlichen Schnellstraße. Sie wird, nach Ansicht des Aktionsbündnisses, zu keiner nennenswerten Verkehrsentlastung führen, sondern im Gegenteil, weiteren Verkehr in die Region bringen und wichtige Naturschutzgebiete wie Augsburger Stadtwald oder Kissinger Heide in Mitleidenschaft ziehen und zu einer weiteren Industrialisierung des Lechfelds führen. Daher begrüßt das Aktionsbündnis das Volksbegehren und wird sich als Bündnispartner dafür einzusetzen, dass der Freistaat eines der fortschrittlichsten Umweltgesetze Europas bekommt. Das Volksbegehren wird von mehr als 100 Organisationen unterstützt, unter anderem vom Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz, vielen Imkervereinen, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, den Grünen, den Freien Wählern, den Linken und der SPD.

 

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